Krumme Nase

Die krumme Nase

Karin sah in den Spiegel, immer wieder und immer wieder…ihre Nase, ja ihre krumme Nase, die störte sie. Sie gefällt ihr nicht, sie will eine gerade Nase, dieser Höcker,  unmöglich! Sie erinnert sich zurück,  wann ist das passiert? Ach ja im Ferienlager  ! Mit ca. 12 Jahren fuhr sie gemeinsam mit ihrer Schulklasse auf Landschulwoche, die in Erholung, frischer  Luft, wandern und singen bestand. Des Abends saßen die Mädchen in ihren Betten und alberten herum und tauschten Naschereien aus. Karins Freundin hatte etwas Gesundes zum verschenken: Äpfel! Ja und genau einer dieser Äpfel war schuld an Karins krummer Nase…der landete nach dem Wurf ihrer Freundin nicht in Karins Händen,  sondern auf ihrer Nase, er hatte sozusagen das Ziel verfehlt! Soweit so gut,  jetzt musste etwas geschehen, sie war 25 Jahre. Ihre Mutter hatte  Einwände und auch ihr Verlobter meinte, dass ihn das krumme Näslein nicht störe. Aber der Wille Karins war stärker und der Termin beim Schönheitschirurgen stand! Der Arzt begutachtete die Nase, erklärte die Vorgehensweise und die Risiken und zeigte ihr an einem Modell das zu erwartende Ergebnis.  Nichts hielt Karin mehr zurück,  nicht einmal der Preis.  Noch am gleichen Tag rief sie ihre Großmutter an und erbat sich einen Besuch bei ihr. Oma war überrascht über Karins Vorhaben,  war aber gewillt,  ihr diese  Kosten für die geplante Operation vorzustrecken, bzw. zu bezahlen. Mehr Infos auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Rhinoplastik

Am nächsten Tag rief sie in der Ordination an und erhielt prompt einen raschen OP-Termin. In der Arbeit nahm sie sich für zwei Wochen einen Urlaub und auch der Arbeitgeber wurde über den Grund des plötzlichen Urlaubes informiert. Dann war es soweit, Karin fuhr in Begleitung Ihrer Oma zur Klinik. Alles war bereits vorbereitet und Karin zog sich um und streifte den weißen Kittel über und legte sich auf den OP-Sessel. Der Narkoseassistent legte die nötigen Venenzugänge für die Narkose und der Arzt trat ein. Ab dann weiß Karin nichts mehr! Als sie zu sich kam hatte sie etwas Schmerzen und einen dicken Verband mitten im Gesicht! Aber sie war zufrieden…und als nach zwei Wochen der Verband abgenommen wurde, konnte sich Karin über ihre neue und gerade Nase freuen, aber die dunklen Augenringe bedurften wohl noch einige Zeit der Heilung!

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Bauchnarbe

Die Bauchnarbe

Nach neun Monaten und  zwei Tagen kam viel, viel Glück und Freude. Die junge Mutter war überglücklich über ihr Baby, ein Junge! Alle waren glücklich,  die Großeltern,  die Eltern,  die Geschwister, die Schwiegereltern, die Onkeln und Tanten, die ganze Familie schwelgten in Wolke sieben! Zurück zum Geschehen…der Tag der Entbindung, bzw. der vom Frauenarzt zitierte Tag der Geburt. Man fuhr also in die angesagteste Klinik der Stadt und meldete sich an. Jaja, man habe sie schon erwartet, die werdende Mutter. Die nächste Station war der Untersuchungstermin des zugewiesenen Arztes. Die Untersuchung ergab, dass es wohl keine normale Geburt werden würde,  denn das Baby lag mit den Beinen Richtung Geburtskanal und nicht wie üblich mit dem Kopf voran. Auch hatte die Mutter kein gebärfreudiges Becken und so wurde die Entscheidung eines Kaiserschnittes getroffen. Ängste kamen hoch, doch der Arzt beruhigte: wir werden die Operation in Vollnarkose durchführen und dann wird ein Schönheitschirurg abzustoßen und eine schöne Narbe basteln.

Am nächsten Tag ging es um sieben Uhr früh los, man wurde vom Pfleger in den Operationssaal gebracht und musste sich auf den OP-Tisch legen und noch dazu splitterfasernackt und rundherum Ärzte, angehende Ärzte und zwei Klosterschwestern. Dann wurde die Narkose gegeben und die Operation begann, die Bauchdecke wurde eröffnet,  das Muskelgewebe durchschnitten, die Gebärmutter mittels eines Schnittes geöffnet und dann wurde ein schreiendes Neugeborenes herausgezogen. Der Kinderarzt übernahm den Säugling und der plastische Chirurg trat in Erscheinung. Inzwischen hatten die Assistenten die Gebärmutter und das darüber liegende Muskelgewebe mittels Faden wieder zugenäht und überließen dem Schönheitschirurgen den Hauptplatz am Chirurgentisch. Dieser legte nun sein ganzes Geschick in die Bauchnarbe! Nach zwei Wochen konnte man das Ergebnis sehen und es konnte sich sehen lassen.  Eine wunderschöne,  makellose, noch gerötete Narbe, die man aber mittels Narbensalbe behandeln wird und ein wunderbares winwin Ergebnis!

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Große Ohren

Der Seitenflieger-Joe

Joe war ein junger, vom Charakter her ein sehr toleranter Phlegmatiker. Also ein gänzlich gleichgültiger Typ. Er war nicht sehr groß,  hatte wenig Haare und ein hageres Aussehen und…links und rechts vom Kopf je ein entsetzlich wegstehendes Ohr! Das war das Markenzeichen und daher auch sein Spitzname, Seitenflieger -Joe, so schlimm wie Pinocchios Nase, nur nicht in einer Version und mitten im Gesicht, sondern in zweifacher Ausführung links und rechts des Gesichtes. Er selber hatte nie ein Problem mit seinen Spreizohren, aber…die üblen Stimmen gaben keine Ruhe! Ebenso die Dorfgemeinschaft,  wo Joe mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebte.

Der Spott war ihm sicher: Joe, was  machst du, wenn deine Töchter mit einem Schwiegersohn nach Hause kommen und der hat solche Ohren wie du? Seine Frau und seine Töchter versuchten ihn zu beruhigen und waren selber schockiert, welch Schadenfreude zivilisierte Menschen an den Tag legen können. Aber Joe war auch ein schlaues Kerlchen und fuhr eines Tages nicht zur Arbeit, sondern in eine bekannte Schönheitsklinik  nahe der Großstadt. Schnurstracks und zielsicher steuerte er zum Empfang und verlangte nach Dr. T., die Spitalsaufnahme bat ihn um etwas Geduld und orderte ihn in den Wartesaal. Nach ca. fünfzehn Minuten wurde sein Name aufgerufen und er trat auf die Tür zu, wo die Aufschrift des Arztes Dr. T. stand! Kaum geöffnet,  gab es seitens des Arztes einen freudigen Aufschrei: Hallo Joe, lange nicht gesehen und nichts gehört,  wie geht es dir, was führt dich zu  mir? Bitte nimm Platz und erzähle…! Hallo lieber Ernst, ich bin zu dir gekommen, weil ich deine Hilfe benötige. Du kennst mich so wie ich aussehe, seit der Schulzeit und im Dorf kennt man mich so wie ich bin noch viel länger.

Aber leider haben sich die Gerüchte über meine wegstehenden Ohren so verhärtet,  dass ich beschlossen habe, etwas zu unternehmen um dem Tratsch ein Ende zu setzen. Und da bist du mir eingefallen! Lieber Joe, für dich tue ich alles und sehr gerne, aber bitte habe Verständnis,  dass ich noch einen Kollegen hinzuziehe, der mit mir diese plastische Operation durchführen wird. Ich werde mich beraten und rufe dich in den nächsten Tagen an um dir einen Termin zu geben.  Gesagt,  getan…Joe hatte seinen Termin und wurde erfolgreich operiert. Nach der Entlassung aus dem Spital ging er mit seiner Frau und seinen Töchtern, wie üblich am Sonntag, in die Kirche, wo sich so ziemlich die gesamte Dorfgemeinschaft aufhielt und es gab außer Gebeten keine Worte, nur fassungslose Gesichter !

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Fünf Kinder

Mutterliebe ist wohl das wertvollste und schönste auf dieser unserer Welt. Fünf Kinder durften das erfahren und der Erzeuger dieser fünf, glücklichen Kinder durfte dem Ganzen beiwohnen. Aber für sie waren ihre Kinder alles. Eines nach dem anderen, in Abständen von zwei bis drei Jahren, reichte sie ihre Mutterbrust um mit ihrer Milch ihren Hunger zu stillen. Die Saugkraft der Kinder war ungebrochen und oft stillte sie auch zwei, oder drei,  oder manchmal auch alle fünf, alle genossen den wertvollen Saft. Auch sie genoss ihre mütterliche Hingabe, aber Ihre Brüste leideten zunehmend darunter. Aber sie war noch jung, sie fühlte sich nicht so, wie das Aussehen ihrer Brüste vorgab. Ihr Frauenarzt rief sie ein wenig zur Mäßigung auf, was die Kinderschar betraf und riet ihr zur Empfängnisverhütung. Die junge Mutter versprach, sich die Verhütung durch den Kopf gehen zu lassen und auch mit ihrem Ehepartner darüber zu sprechen.

Außerdem sprach sie der Gynäkologe auch auf ihre Hängebrüste an und erfuhr im Zuge des Gespräches, dass noch ALLE Kinder gesäugt werden. Das war natürlich für den Arzt,  der nicht nur Mediziner war, sondern noch dazu die Denkweise eines Mannes hatte, einfach unvorstellbar und mehr als ein Akt der selbstlosen Mutterliebe. Er riet der aufopfernden Mutter die Kinder abzustillen, schließlich ist es einfach ungewöhnlich,  fünf Kinder zu stillen! Einmal muss damit Schluss sein, sie solle sich auch mal um sich selbst Gedanken machen und um ihr Aussehen. Die Frau machte sich  mit diesen Gedanken auf den Heimweg und kam bei einem Schönheitssalon vorbei und betrat ihn kurzentschlossen. Sie wurde betreffend ihrer Busen beraten und an eine Schönheitsklinik verwiesen. Dort nahm man sich ihres Problems an und korrigierte ihre Brüste mittels einer Straffung und einer Verkleinerung. Sie hatte sich den Eingriff der Schönheitsoperation viel schlimmer und schmerzhafter vorgestellt und vor allem nicht mit diesem tollen Ergebnis. Sie hatte zwar ein paar Tage etwas Schmerzen, aber die Freude war nicht nur bei ihr, sondern auch bei ihrem Ehemann  sehr groß und die Ehe erlebte eine neue Blüte. Aber ohne nachfolgendes Kindersegen, denn beide Ehepartner hatten sich im beiderseitigem Einverständnis für die,  vom Frauenarzt vorgeschlagene Empfängnisverhütung entschieden. Viel Kindersegen und trotzdem viel Spaß in der Liebe !

So etwa könnte der Motivationsgrund für eine Brust OP aussehen. Die meisten Menschen entscheiden sich jedoch für eine Brustvergrößerung aufgrund zu kleiner Brüste. Allein in Graz werden jährlich mehr als 300 Brustoperationen durchgeführt. Tendenz steigend. Jedoch wissen nicht alle Menschen, dass nicht jeder plastische Chirurg gleich gut ist. Ein einziger kleiner Fehler und der Körper kann für den Rest des Lebens verunstaltet werden. Daher ist es enorm wichtig, den besten Arzt in ihrer Nähe zu finden. Dafür sollte man sich Rezensionen aus dem Internet heranziehen und darauf achten, was Kunden über den jeweiligen Arzt berichten. Mehr Informationen zu plastischen Chirurgen in Graz gibt es auf: http://schöne-brust.at/brustvergroesserung-graz/

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Augenlid

Müde, schwere und traurige Augen

Frau S. war ein Leben lang ein Opferlamm. D.h. sie war für alle da…Ansprechpartner für Ehemann, Kinder, dem Rest der Familie, wie Schwiegereltern, Schwestern und Brüder ihres Mannes und in der Arbeit…
Sie half, sie erledigte,  sie machte und sie gehorchte, überall und immer war sie zur Stelle, wenn man sie brauchte. Nie ein Wort, nein das geht nicht, nein das kann ich nicht, nein das will ich nicht, nein das mache ich nicht. Die Zeit verging und mit ihr die Jahre. Sie war eine auf
geschlossene und immer gut gelaunte Persönlichkeit mit perfektem Aussehen,  ein Sonnenscheingesicht. Egal wo sie erschien, war die Begeisterung den Anwesenden ins Gesicht geschrieben. Aber auch sie wurde älter und ihre Lebensart und ihre Denkweise zeichneten auch ihr Gesicht. Vor allem die ständigen Niederlagen und die fehlende Wertschätzung ihrer Umgebung machten sich in ihrer Mimik bemerkbar. Eine zusätzliche Schwäche des Bindegewebes verlieh ihren Augenlidern eine gewisse Schwere. Die zwei Denkfalten zwischen den Augenbrauen zeichneten einen mürrischen Gesichtsausdruck. In einer Parfümerie suchte Fr. S. nach abschwellenden Augencremes und nach Ansprache seitens der Verkäuferin,  klagte sie ihr Leid. Zufällig hatte diese Verkäuferin vor kurzer Zeit das gleiche Problem und gab Frau S. eine Visitenkarte eines plastischen Chirurgen.

Frau S. war erstaunt über das Ergebnis ihres vis a vis und fuhr sofort an die angegebene Adresse. Nach Begutachtung ihrer Augen und ihres Gesamteindruckes machte man den Vorschlag,  nicht nur ihre Augen  mittels Schönheitsoperation zu korrigieren, sondern auch die Falten mit Botox zu behandeln. Sie vereinbarte einen Termin und erhielt ein neues Gesicht. Der plastische Chirurg war nicht nur Schönheitschirurg, sondern nebenbei auch ein Chirurg für plastische Wiederherstellung nach Unfällen. Die Schönheitsoperation war ein voller Erfolg. Frau S. fühlte sich nach vier Wochen wie neugeboren, der Chirurg hatte nicht nur die Augenlider gestrafft, sondern ihr auch IHR vertrautes Gesicht zurück gegeben. Der Sonnenschein war nicht zu übersehen und weil die Klinik aufgrund der Beeinträchtigung des Sehens bei der Krankenkasse um Kostenübernahme eingereicht hatte,  war die Schönheitsoperation noch dazu für Frau S. gratis!

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail